Schwere Datenschutzbedenken bei WhatsApp

Hamburger Datenschutzbeauftragter empfiehlt nun ausdrücklich, auf eine Nutzung zu verzichten

Wer den Mitteilungsdienst WhatsApp nutzt oder auch nur halbwegs interessiert die Nachrichten hierzu verfolgt, weiß, wovon die Rede ist. Der vor zwei Jahren von Facebook aufgekaufte Dienst möchte umfassende Daten des Anwenders (insbesondere gespeicherte Telefonnummern und Daten zur Nutzung) an Facebook übermitteln. Der in Deutschland für Facebook zuständige Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar befürchtet damit einen Zugang zu „ganzen sozialen Profilen“ für den Konzern. Er hatte Facebook daher bereits im September 2016 untersagt, die Daten deutscher WhatsApp-Anwender zu erheben und zu speichern. Hiergegen geht Facebook derzeit gerichtlich vor.

Im „Hamburger Abendblatt“ vom 08.10.2016 wendet sich Caspar nun an die Anwender des Mitteilungsdienstes und warnt ausdrücklich vor der Nutzung. Er rät zum Umstieg auf datenschutzfreundlichere Dienste.

Nicht nur Verbraucher, sondern vor allem auch Dienstleister mit geheimhaltungsrelevanten Daten sowie insbesondere gesetzliche Geheimnisträger wie Ärzte und Anwälte sollten bedenken, inwieweit sie mit einer Übermittlung von Daten an Facebook einverstanden sein können.

Letztlich mahnt der Fall WhatsApp auch darüber hinaus zu mehr Achtsamkeit beim Datenschutz. Welche rechtlichen Regularien für Sie relevant und zu beachten sind, erläutern wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Was mache ich, wenn ich WhatsApp und Kundendaten auf meinem Handy habe?

Zu dieser und weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass die vorliegende Mitteilung lediglich zur allgemeinen Information dient. Weder erhebt sie den Anspruch umfassend zu sein, noch kann sie eine professionelle Rechtsberatung ersetzen. Trotz sorgfältiger Recherche können wir daher für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben auch keine Haftung übernehmen.