Umsetzungsentwurf zur zweiten Zahlungsdienstrichtlinie verbessert Verbraucherschutz

Geht es nach dem Willen der Bundesregierung, so verbessert sich zukünftig der Wettbewerb im Bereich der Zahlungsdienste. Zugleich stärkt sie die Position der Verbraucher.

Der Gesetzentwurf zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie 2015/2366/EU (BT-Drucksache 18/11495) sieht unter anderem vor, dass Händler in Zukunft keine gesonderten Gebühren mehr für Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften erheben dürfen. Die Regelung soll europaweit gelten und insbesondere die gängigsten Kartenzahlverfahren in der Bundesrepublik Deutschland betreffen.

Verbessert wird die Stellung des Verbrauchers auch im Bereich nicht autorisierte Zahlungen. Die Haftungsgrenze wird von derzeit höchstens 150 auf 50 Euro herabgesetzt.

Zudem soll das Recht, Lastschriften innerhalb von acht Wochen zurückgeben zu können, gesetzlich verankert werden und europaweit gelten. Außerdem verschärft sich die Beweislast für die Zahlungsdienstleister: Sie müssen zukünftig unterstützende Beweismittel vorlegen, um Betrug oder grobe Fahrlässigkeit des Nutzers nachzuweisen. Auch sollen Fehlüberweisungen von Kunden einfacher zurückgeholt werden können.

Was kann ich tun, wenn ein Händler Gebühren für die Kreditkartenzahlung verlangt?

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Bitte beachten Sie, dass die vorliegende Mitteilung lediglich zur allgemeinen Information dient. Weder erhebt sie den Anspruch umfassend zu sein, noch kann sie eine professionelle Rechtsberatung ersetzen. Trotz sorgfältiger Recherche können wir daher für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben auch keine Haftung übernehmen.
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